Neue Patientenfürsprecherin

Wiebke Anton im Einsatz für die Patienten des Hospitals zum Heiligen Geist

Wiebke Anton wurde durch die Stadtverordnetenversammlung zur neuen Patientenfürsprecherin des Hospitals zum Heiligen Geist ernannt. Als Patientensprecherin übernimmt sie ehrenamtlich zukünftig vielfältige Aufgaben. Dazu gehören die Beantwortung von Fragen, das Übernehmen einer Mittlerrolle zwischen Patienten und Klinikpersonal sowie die Weiterleitung von Verbesserungsvorschlägen, aber auch Lob an die zuständigen Stellen. Seit einigen Jahren sind Krankenhäuser in Hessen zu einem unabhängigen Patientenfürsprecher verpflichtet. Dabei sind sie in ihrer Funktion unabhängig und unterliegen der Schweigepflicht. Die Inanspruchnahme des Angebots ist für Patienten kostenlos.

14 Jahre war Sonja Eichner am Hospital zum Heiligen Geist im Einsatz für die Patienten - nun wurde das Amt an Wiebke Anton übergeben. Für die Bestellung ist das Gesundheitsamt zuständig, wo eine offizielle Bewerbung mit Lebenslauf abgegeben werden muss. Im Anschluss prüft die Stadtverordnetenversammlung den Antrag und erteilt die Zustimmung. Die offizielle Ernennung fand am 25. Januar 2018 im Plenarsaal im Frankfurter Römer statt. Wiebke Anton kommt ursprünglich aus Halle an der Saale, ist verheiratet, Mutter einer Tochter und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU München am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft.

Seit Mai 2017 lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt-Sachsenhausen. Neu in Frankfurt war sie im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem neuen Ehrenamt, neuen Kontakten und neuen Herausforderungen und wurde zufällig auf der klinikeigenen Webseite auf das Amt aufmerksam. "Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, Begegnungen und Gespräche und bin gespannt, wie ich meine Kenntnisse aus einer erfolgreich absolvierten Mediatoren-Fortbildung in meine Arbeit als Patientenfürsprecherin einfließen lassen kann," betont Wiebke Anton. In den letzten Wochen wurde sie von Sonja Eichner eingearbeitet und konnte erste Erfahrungen bei den Rundgängen gewinnen. Es sind vor allem die Gespräche mit den verschiedensten Menschen, die Wiebke Anton interessieren und motivieren. Aber es auch die Wichtig- und Sinnhaftigkeit tragen zu ihrem Engagement bei: "Die Institution des Patientenfürsprechers ist wichtig, denn durch sie können viele Konflikte und Unzufriedenheit zwischen Patienten und Krankenhauspersonal geklärt werden, bevor sie in Frustration, Enttäuschung und großer Verärgerung enden."

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