Myome

Gutartige Tumore

Myome in der Gebärmutter sind die häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen. Sie sind an sich nicht gefährlich, können aber unangenehme Beschwerden und ernste Komplikationen verursachen. Sie entwickeln sich aus den Muskelzellen der Gebärmutter. Myome werden je nach Wachstumsrichtung in unterschiedliche Typen unterteilt. Darüber hinaus bilden sich entweder solitäre oder gleichzeitig mehrere Myome aus, dann spricht man vom Unterus myomatosus. Etwa zehn bis zwanzig Prozent aller Frauen ab dem 30. Lebensjahr leiden an einem Myom. Meist entwickeln sie sich zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr.

Symptome

Etwas 75 Prozent aller betroffenen Frauen haben mehr oder weniger starke Beschwerden durch das Myom. Häufig kommt es zu einer verstärkten und verlängerten Regelblutung sowie Zwischenblutungen außerhalb des Menstruationszyklus. Die Blutungen können von heftigen, wehenartigen Schmerzen begleitet sein. Auch Unterbauch-, Nieren oder Seitenschmerzen, starker Harndrang, Verstopfung oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Symptome bei Myomen sein.

Diangose und Therapie

Neben einer ausführlichen Anamnese gehören zur Diagnostik eines Myoms eine gynäkologisches Tastuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung zur Bestätigung. In manchen Fällen ist zur Sicherung der Diagnose eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) oder eine Bauchspiegelung notwendig. Die Behandlung legt der Gynäkologe in enger Abstimmung mit der Patientin fest.

Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Chefarzt

Dr. med. Egon Lieb

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