Funktionelle psychosomatische Beschwerden

Psychosomatische Befindlichkeitsstörungen - Was steckt dahinter?

Funktionelle psychosomatische Befindlichkeitsstörungen sind überwiegend körperliche Beschwerdebilder ohne krankhaften Befund. Sie können sich in praktisch allen Organsystemen äußern. Beschwerdebild, Ursachen und Hintergründe gehören zu den schwierigsten Kapiteln seelischen, psychosozialen und psychosomatischen Leids. Das macht Diagnose und Therapie so schwierig und führt zu endlosen "Grenzbefunden", zu zahlreichen Durch- und Kontrolluntersuchungen und in manchen Fällen zu einer unseligen "Patientenkarriere" mit hoher Belastung für den Betroffenen, die Angehörigen, Freunde und Arbeitskollegen. 

Behandlungsmöglichkeiten

Grundlage einer psychosomatischen Behandlung von funktionellen Störungen ist das vertrauensvolle ärztlich-psychosomatische Gespräch. Die wesentlichen Techniken sind Information, Aufklärung, stützende Begleitung und, je nach Bereitschaft des Patienten, das Gespräch über die konkreten beruflichen und privaten bio-psycho-sozialen Belastungen. Weitere therpeutische Möglichkeiten stellen die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit Verhaltenstherapie, Kreativtherapie, Gestaltungstherapie und Musiktherapie dar. Zusätzlich kann individuell Bewegungstherapie und eine Psychopharmaka-Therapie hilfreich sein.

Chefarzt der Klinik für Psychosomatik

Chefarzt

Dr. med. Wolfgang Merkle

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