Chronische Schmerzen

Chronisches Schmerzsyndrom: Schmerzen ohne klar erkennbare Ursache

Der Begriff „chronische Schmerzen“ bedeutet, dass der Schmerz das vorherrschende Symptom („Leitsymptom“) der Beschwerden ist und über einen längeren Zeitraum anhält. Im Unterschied zu akuten Schmerzen sind chronische Schmerzen kein sinnvolles Alarmsignal mehr, das auf eine Schädigung des Körpers (Verletzung, Erkrankung etc.) hindeutet. Stattdessen stellen sie eine eigenständige Schmerzkrankheit dar, die oft keine klar erkennbare Ursache mehr hat.

Chronische Schmerzformen

Zu den häufigsten Schmerzformen, die einen chronischen Verlauf nehmen können, zählen:

  • Kopfschmerzen wie chronische Migräne, chronische Spannungskopfschmerzen
  • Rückenschmerzen wie chronische Kreuzschmerzen
  • Muskelschmerzen wie bei Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung, die neben den Muskeln vor allem auch die Sehnen und Gelenke betrifft)
  • Gelenkschmerzen wie bei Arthrose, rheumatoider Arthritis
  • Tumorschmerzen

Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie

Am Hospital zum Heiligen Geist haben wir ein auf chronische Schmerzpatienten zugeschnittenes interdisziplinäres schmerztherapeutisches Angebot. Ein abgestimmtes dreiwöchiges Programm, das von Anästhesisten und Ärzten aus der Psychosomatik geleitet wird, widmet sich intensiv der Schmerzsymptomatik der Patienten. Es kommen therapeutischen Ansätze aus der Anästhesie, der Psychotherapie und der Physiotherapie zur Anwendung. Außerdem erlernen die Patienten verschiedene Entspannungstechniken kennen.

Interdisziplinäres Schmerzzentrum

Chefarzt

Dr. med. Gerd Neidhart

Chefarzt

Dr. med. Wolfgang Merkle