Thrombose

Thrombosen sind Blutgerinnsel, die Blutgefäße verstopfen und so gefährliche Komplikationen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen auslösen können. Durch Blutgerinnsel ausgelöste Lungenembolien können z.B. tödlich enden. Die meisten Thrombosen verlaufen aber weniger dramatisch und machen sich zunächst durch Schmerzen und Schwellungen bemerkbar. Frühzeitig erkannt, ist eine Thrombose gut behandelbar.

Gefäßverstopfung durch Gerinnsel

Symptome

Typische Anzeichen sind Schwellung und Überwärmung der Stelle, an der die Thrombose auftritt. Oberflächliche Venen können bläulich hervortreten und es kann zu großflächigen rötlich-lilafarbenen Verfärbungen der Haut kommen. Typisch sind auch Druck- und Bewegungsschmerzen.

Auch im Auge kann es zu einem Gefäßverschluss kommen – sowohl in einer Vene als auch in einer Arterie. Die venösen Gefäßverschlüsse führen zu einem schleichenden Sehverlust, entweder im  gesamten Blickfeld oder nur in einem Teilbereich.

Diagnose und Therapie

Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung einer Thrombose kann das Fortschreiten und damit die Entstehung von schwerwiegenden Komplikationen der Erkrankung verhindert werden.

Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen sind:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Magnetresonanz- und Computertomografie
  • Labormedizinische Untersuchungen

Zur Behandlung der Thrombose stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Medikamentöse Behandlung zur Hemmung der Blutgerinnung
  • Kompressionsverband bei Beinvenenthrombosen
  • Operative Methoden zur Entfernung des Thrombus (geht nur innerhalb von zwei Tagen nach Entstehung der Thrombose)

Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

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