Wenn die Venen den Dienst versagen: Krampfadern

Krampfadern treten vor allem an den oberflächlichen Venen an den Beinen, mitunter auch im Beckenbereich auf. Auch in der Speiseröhre können Krampfadern entstehen. Die Venen sind dauerhaft erweitert und sind als unregelmäßige, verdickte, blau schimmernde Schlängelungen unter der Haut sichtbar.

Diagnose und Therapie

Eine spezielle Ultraschalluntersuchung (Duplex- oder Doppler-Sonografie) ermöglicht die genaue Untersuchung der Venen. Die Duplex-Sonografie kann den Blutfluss bildlich darstellen und macht eine Aussage darüber möglich, in welche Richtung das venöse Blut strömt. Sollte eine Duplex-Sonografie nicht ausreichen oder nicht zur Verfügung stehen, kann auch eine bildliche Darstellung der Venen mit Kontrastmittel (Phlebografie) erfolgen. Beim Verdacht auf eine Thrombose der Beinvenen kann die Phlebografie ebenfalls diagnostische Hinweise liefern.

Möglichkeiten der Krampfadern-Behandlung umfassen allgemeine Maßnahmen, das Tragen von Stützstrümpfen sowie Operationen und Gefäßverödung zum Entfernen der Krampfadern.

Symptome

Am Anfang der Erkrankungen kann es zu schweren, müden oder schmerzenden Beinen kommen. Häufig schwellen die Füße und die Beine an, vor allem nach langem Stehen oder Sitzen. Bei warmen Temperaturen und gegen Abend können die Beschwerden zunehmen. In fortgeschrittenen Stadien können Komplikationen auftreten:

  • Entzündungen der erweiterten Hautvenen
  • Blutgerinnsel bis zur tiefen Beinvenenthrombose
  • Chronische Schwellungen 
  • Geschwüre

 

 

Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen

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