Erkrankungen der Schulter

Die mit Abstand häufigsten Verletzungen der Schulter sind Prellungen und Blutergüsse. Kommt es zu einer stärkeren Gewalteinwirkung werden die Knochen in der Tiefe einer Schulter erreicht. Im einfachsten Fall kann es zu schwereren Quetschungen , d.h. Knochenquetschungen an der Schulter kommen. Knochen, die an der Schulter brechen können sind der Oberarmkopf oder das Schlüsselbein. Das Schulterblatt - mit seinen knöchernen Ausziehungen, dem Rabenschnabelfortsatz (Coracoid), dem Schulterdach (Akromion) oder Schulterpfanne kann ebenso brechen.

Diagnose und Therapie

Neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung geben bildgebende Verfahren wie z. B. Röntgen, Ultraschall, Computertomografie (CT) oder Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT) Auskunft über Verletzungen der Schulter.

Verschiedene Verletzungen von Gelenken und benachbarten Strukturen weisen oft ähnliche Symptome auf und müssen daher voneinander abgegrenzt werden. Therapeutisch stehen je nach Verletzungsart konservative oder operative Methoden zur Verfügung. Die Therapie legt der Orthopäde in enger Abstimmung mit dem Patienten fest.

Arthroskopie der Schulter

Eine regelmäßig von Rissen und Zerrungen betroffene Region ist die Muskulatur und deren Sehnen an der Schulter. Die Rotatorenmanschette ist oft von Verschleißlöchern betroffen, komplette Löcher oder Teilrisse in der Rotatorenmanschette können aber ebenso durch Unfälle und Stürze zustande kommen. Regelmäßig auftretende Nachtschmerzen sind für nicht verheilende Sehnen- und Muskelrisse typisch. Darüber hinaus können traumatische Knorpeldefekte an der Schulter auftreten.

Symptome

Symptome von Schulterverletzungen sind in aller Regel Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit der Schulter.

Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Chefarzt

Dr. med. Thomas Forer

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